Abgesagt.

„Danke für die Einladung, aber wie du sicher schon erwartet hast werde ich nicht zu deiner Einweihungsfeier kommen.“

Jajaja, ja! Natürlich habe ich es erwartet. Und trotzdem gehofft. Nach deinen letzten Worten und dem Nicken, als ich noch mal nachfragte, bei unserem Abschied. Es gab mir diese kleine Hoffnung. Dass du doch nicht restlos aus meinem Leben verschwindest.

Ich hasse es, Menschen, die ich in mein Herz geschlossen habe, einfach so gehen zu lassen. Denn jetzt fehlst du. Die Fotos vom letzten Tag lösen in mir Beklemmungen aus. Irgendwo schmerzt es.

Es gibt diese Momente, in denen ich dich gern anrufen würde. Mal wieder mit dir reden. Was von dir hören. Rumflachsen, Müll labern und dumme Dinge tun. Wie viel haben wir zusammen gelacht. Und geschmunzelt. Dieses Blitzen in den Augen und ein gutes Gefühl.

Du wusstest immer was zu sagen. Besonders, wenn es mal nicht lief. Hast mir noch die dümmsten, merkwürdigsten oder persönlichsten Fragen beantwortet. Um mein Weltbild zu richten, meine Gedanken zu sortieren. Damit es mir besser geht.

Du brauchtest nie Hilfe von mir. Das Einzige, was ich dir gebracht habe, waren wahrscheinlich Probleme. Und so mache ich nun das, was es braucht, damit es dir wieder besser geht. Nichts.

Ich hasse es. Ich will es nicht. Und es tut verdammt weh.

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