Ich habe von dir geträumt, S.

Es ist schon ein paar Nächte her. Und dabei bist du inzwischen schon länger wieder aus meinem Leben verschwunden als wir uns überhaupt kannten.

Manchmal denke ich an dich. Und fast immer vermisse ich dich. Unsere Gespräche. Was wir redeten, redeten. Stundenlang redeten. Überall und über alles. Auf deiner Couch. In meiner Küche. Musik hörend. Mate trinkend. Über das Leben, die Liebe. Das Studium. Wünsche.

Nachts am Hafen die zwei Schwäne beobachten. Schwäne. Die Tiere, die ihr Leben lang nur einen Partner haben. Sagt man. Und wir?

Alle Cafés der Stadt wollten wir testen und eine Top-Kaffee-Liste anlegen. Jede Woche waren wir im Vapiano, vor der Sneak. Pizza oder Salat, immer noch einen Espresso. Einmal spendierte uns der Kellner ein Tiramisu.

Mit zum Clueso-Konzert hast du mich genommen und seither seine Musik für mich unweigerlich mit dir verbunden.

Und trotzdem waren wir.. nur ein Intermezzo. Mehr nicht. Wir passten gut zusammen, aber am Ende hat es nicht gereicht. Was uns verband, waren die anderen. Meine FuckYou-Beziehung mit ihm. Und du in deinem Tal zwischen der einen und der anderen.

Am Ende waren wir nicht gut genug. Haben die Veränderungen nicht überstanden. Und nun träume ich von dir.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: