Lesung: „Der kleine Rest des Todes“ von und mit Ulla Lenze

Heute sind wir nach der Arbeit auf den Main entlang, zum Literaturhaus.

Dort ging es zur Lesung von Ulla Lenze, die aus ihrem ganz neuen Roman „Der kleine Rest des Todes„, der morgen erscheint, gelesen hat.

Sie studierte Musik und Philosophie, schrieb ihr Examen über Hegels Lehre von der Dichtung, las in Klagenfurt aus ihrem späteren Debüt, erhielt den Ernst Willner- und später den Jürgen Ponto-Preis. Ihre Lebestädte sind Berlin und Mumbai. Reisen führten sie durch Libyen, den Iran und als Stadtschreiberin nach Damaskus. In diesem Frühjahr erscheint der dritte Roman von Ulla Lenze. „Der kleine Rest des Todes“ ist poetisches Psychogramm und schmerzvolles Familiendrama (Frankfurter Verlagsanstalt). Die Autorin verlangt ihrer Protagonistin eine Geschichte ab von Abschied, Trauer, Angst und Selbstverlust in einer plötzlich haltlos gewordenen Welt.

(c) Literaturhaus

Die Lesung war toll 🙂 Der Schreibstil genau mein Geschmack und das Gespräch zwischen Ulla Lenze und Moderator Christoph Schröder interessant. Es drehte sich um das Thema des Buches, Reisen und Flucht und die Art der Erzählung. Spannend fand ich, dass Ulla Lenze von der Protagonistin Ariane sprach, wie von einem echten Menschen, den sie aber gar nicht wirklich kennt. Als ob Ariane und ihre Persönlichkeit eine Eigendynamik entwickelt hat, die sie selbst gar nicht mehr beeinflussen konnte.

Mitgekommen ist das Buch noch nicht (Monatsende ;)), aber das werde ich bald hoffentlich nachholen 🙂

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