Lass los.

Lass es gut sein, sage ich dir. Es ist vorbei. Schon so lange.
Es bringt doch nichts, dich immer und immer wieder dran zu erinnern.

Es ist vorbei.
Es wird nie vorbei sein.
Ich weiß.

Ihr Name. Sein Name. Sobald er fällt, wieder präsent.
Ich verstehe. Verstehe, warum meine Mutter ihren Mund verzieht, sobald der Name meines Vaters fällt.
Auch, wenn er nicht gemeint ist. Nichts an ihn erinnert. Auch jetzt noch, siebzehn Jahre danach. Jens.
Ein Name. Er erzählt eine Geschichte.
Von Liebe, Freude und Glück; von Schmerz, Trauer und Endlichkeit.

Maximilian.
Rebecca.
Benjamin.
Leni.
Carmen.
Hannes.
Wibke.
Thesi.

Es ist vorbei. Es wird nie vorbei sein. Ich weiß.

Aber irgendwann muss man loslassen. Für den Moment, für sich, für’s Leben.

Lass los. Lass los. Lass los. Lasslos. Lasslos. Lasslos. Lasslos.
LasslosLasslosLasslosLassloslassloslassloslassloslassloslasslos.

Lass los.

An dich. An mich. An uns. An euch.

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