Zu Hause.

Ein Ort, an den wir jeden Tag gehen. Nach der Arbeit, nach der Uni. Wo wir ganz wir selbst sein können, uns wohl fühlen.

Doch gerade in dieser Zeit ist zu Hause dehnbar geworden wie Kaugummi.

Zu Hause war jahrelang das Haus meiner Eltern. Und irgendwo ist es das immer noch. Ich habe dort noch mein Zimmer und meine Mama fragt mich, wenn wir telefonieren regelmäßig, wann ich denn wieder nach Hause komme.

Mit meinem Umzug vor zwei Jahren war zu Hause dann für mich mein erstes Wohnheim hier unten. Ich hatte meinen Platz für mich, meine Ruhe. Es war okay, eben ein Wohnheim. Genauso wie dieses hier. Vor einem Jahr musste ich noch mal umziehen. Wieder ein möbliertes Zimmer, eine WG mit drei Mitbewohnern. Hier fühle ich mich schon wohler als vorher. Mehr Platz, weniger Leute, allgemein eine bessere Atmosphäre.

Doch was ist es, was ein Zimmer, eine Wohnung, ein Haus zu einem richtigen zu Hause macht?

Ich habe heute einen Termin hier in der Stadt und bin nach der Arbeit wie sonst immer wieder zurück ins Wohnheim gefahren. In letzter Zeit verbringe ich hier jedoch eher wenige Nächte.

Heute Mittag habe ich meinen Freund angerufen. „Ich komme heute Abend nach Hause“, sagte ich. Ein eher spontaner Entschluss nachher wieder in den Zug zu steigen und zu ihm zu fahren. Zwei Stunden unterwegs bis in den späten Abend, denn zu Hause ist in diesem Fall seine Wohnung.

Home is where your heart is.

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