… wenn nicht’s mehr übrig bleibt.

erwartungen

Es ist still geworden. Hier im Blog, um mich herum und auch in mir. Im Moment stehe ich an einem Punkt, an dem ich nicht genau weiß, was ich tun soll. Was heißt im Moment? Es ist schon eine Weile so. Inzwischen habe ich es allerdings erkannt. Ich habe das Gefühl, dass ich im Moment nicht vom Fleck komme. Einfach still stehe, mich irgendwo verhakt habe.

Das Studium gibt mir nicht wirklich das, was ich mir erwartet oder erhofft habe. Es liegt nicht am Fach, das ist definitiv meins. Nur kommt es mir nicht so vor, als ob ich was lerne. Nicht, dass ich alles schon könnte. Bei Weitem nicht. Aber wenn man nach knapp vier Semesterwochen auf eine einzige gute Vorlesung von sieben kommt und in den anderen nur das Gefühl des Zeit-Absitzens hat, ohne einen Mehrwert daraus zu ziehen, kann doch etwas nicht stimmen.
Ich hatte vor einem Jahr mal eine Phase, in der ich mir Gedanken gemacht hatte, alles hinzuschmeißen. Doch das habe ich nicht und ich werde es auch jetzt nicht machen. Im vierten Semester abbrechen? Ein Studium, das mir eigentlich gefällt?
Was sich damit zumindest immer mehr festigt, ist der Wunsch weiter zu studieren. Mehr lernen, mich weiterbilden, spezialisieren. Wie, wo und was genau das wird sich in den nächsten Monaten bis Anfang des nächsten Jahres vermutlich klären.
Was die Theoriephasen betrifft, versuche ich das Bestmögliche für mich herauszuholen. Zumal ich meinen Notenschnitt gern etwas aufpolieren möchte. Gerade, wenn ich noch einen Master drauflegen will.

Ich habe es so satt, dass sich ständig alle über alles und jeden beschweren. Ob berechtigt oder nicht. Es macht mich wahnsinnig. Immer dieselben Gespräche, es scheint keine anderen Themen zu geben. Ja, auch mich stört die ein oder andere Sache, mal mehr mal weniger. Doch ich habe inzwischen aufgehört, zu schimpfen, zu reden, zu diskutieren. Denn an diesem Punkt bringt es nichts mehr. Meinen Job als Kurssprecherin erledige ich natürlich und kümmere mich um die Belange des Kurses und Absprachen mit den Dozenten. Doch ansonsten hört man von mir nichts, zumindest nichts schlechtes. Das würde mich nur noch mehr krank machen.

So sieht es zumindest was das Studium betrifft bei mir aus.

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