‚One Day‘ [up to Chapter 8]

Mit einer gerade zu lächerlichen Zielsicherheit greife ich mir dieser Tage Bücher und Filme, die mal mehr, mal weniger eine Geschichte erzählen, die mir nicht ganz unbekannt ist. Das ist wohl die Ironie des Schicksals. Nun, was soll’s? Ist es doch bis zu einem gewissen Grad interessant, dass mein Leben scheinbar doch Stoff für einen Roman geben würde. So unwahrscheinlich ist das alles ja dann gar nicht, denn „aus dem Leben gegriffen“ sind die Geschichten am Ende eben doch.

„One Day“ erzählt von Emma und Dexter. Kapitel Acht habe ich heute Morgen im Bus begonnen.

Em und Dex, Dex und Em. Sie haben etwas miteinander am letzten Tag ihres Studiums, aber dann doch nicht genug, um zusammen zu sein. Sie bleiben Freunde. Obwohl Emma sich ganz offensichtlich mehr wünscht und auch Dexter nicht abgeneigt zu sein scheint. Aber wie er so ist, der Mann, wünscht er sich seine Freiheit. Tingelt durch die Welt, hat das ein oder andere Mädchen. Emma derweil hört sich die Geschichten über seine Liebeleien an und macht gute Miene zum bösen Spiel. Im Suff überkommt es Dexter das ein oder andere Mal, seine Gefühle für Em scheinen doch nicht so platonisch, freundschaftlich zu sein. Doch es kommt nie soweit, dass er es ihr sagt. Das wäre ja auch zu einfach. Es ist, wie es ist. Emma bekommt einen guten Job und lernt einen netten Mann kennen. Sie ist zufrieden mit sich und ihrem Leben. Dexter hingegen geht scheinbar mehr und mehr den Bach runter. Zwar hat er einen tollen Job im Showbiz, doch glücklich ist er nicht. Und dass Emma jetzt einen Freund hat, den er selbstverständlich nicht leiden kann, passt ihm gar nicht.
Ist sie doch seine Emma, die immer für ihn da war. Seine Emma, die etwas Besseres verdient hat als diesen Komiker von Ian. Ihn etwa?

Ich meine ernsthaft, Männer. Da habt ihr eine Frau, die auf euch steht. Im Idealfall schön, intelligent und/oder nicht ganz uninteressant. Noch besser, wenn ihr sie auch gern habt und sogar Gefühle mehr als freundschaftlicher Natur für sie hegt. Warum, zum Teufel nochmal, macht ihr es euch selbst schwer und greift nicht einfach zu?
Wollt ihr noch eure Freiheit und das Single-Leben genießen, ist das okay. Aber bitte bildet euch nicht ein, dass wir Frauen ewig auf euch warten. Wir wollen auch vorankommen im Leben und nicht immer auf der Stelle treten in der Hoffnung, dass dieser eine Mann sich dann doch mal irgendwann eventuell für uns entscheidet. So läuft das nicht. Lebt damit, dass unser Leben weitergeht.
Oder habt ihr Angst vor einer Beziehung? Seid ihr unsicher, wie es wird? Meint ihr ehrlich, wir gehen so leichtfertig mit diesen Themen um und machen uns nicht die gleichen Gedanken?
Wie es wird? – Ihr werdet es nie erfahren, wenn ihr es nicht probiert!

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