Gute Ideen scheitern meistens an der Umsetzung.

Ich weiß nicht, woran es liegt.

Da habe ich eine Idee. Meistens geht es bei den Ideen, die ich jetzt meine, um Leute. Also, nicht mich. Es geht um Geschenke zum Geburtstag beispielsweise. Oder um eine Karte, einen Brief; eine kleine Aufmerksamkeit zur aktuellen Lebenslage.

Am Anfang finde ich meine Idee eigentlich gar nicht so schlecht. Mal kommt sie schon fast ganz überlegt, oft erst halb gegoren aus den Verdrahtungen meiner Gedankengänge.

Und wenn ich mich dann mit meiner Idee beschäftige, sie weiter ausbaue, wachsen lasse zu einem handfesten Vorhaben, da mittendrin kommen dann die Zweifel.

Ist es nicht übertrieben, albern, kitschig, unangebracht oder einfach nur dumm, was ich mir da ausgedacht habe?

Spätestens wenn ich dann beim Streifzug durch die Läden nicht die richtigen Zutaten finde, klappt meine Idee kartenhaus-mäßig in sich zusammen und schallt noch ein wenig in meinem Hinterkopf nach. Zurück bleibt mitunter noch ein Nachgeschmack, wie der verbrannte Geruch nachdem man eine Kerze ausgepustet hat. Warum habe ich das jetzt nicht gemacht? So doof war die Idee doch gar nicht. Jetzt ist es auch zu spät.

Und ich frage mich, woran das liegt? Der Grundgedanke ist ja eigentlich nicht verkehrt. „Viel Erfolg“, „Kopf hoch – das wird wieder“ oder ein simples „Ich denke an dich“. Ohne Hintergedanken, Zwang oder Erwartungen. So bin ich halt.

Und warum denke ich dann so oft, dass meine Idee Blödsinn sind. Sind sie es tatsächlich? Habe ich zu wenig Selbstvertrauen in meine Gedanken? Oder kommt es mir seltsam und unangebracht vor, weil die Menschen sonst einfach nicht so sind?

Schade drum. Manchmal. Ich sollte es einfach machen. Oder doch nicht? Oft liegt es dann am Ende an mir, wohl.

Aber heute, da war ich in der Stadt und gestern auch.
Bin durch die Läden gestreift und habe geguckt, verglichen und mich entschieden.
Jawohl. *hihi*

Ein Gedanke zu „Gute Ideen scheitern meistens an der Umsetzung.

  1. Michael sagt:

    Ich würde auch schon für durchhalten und machen plädieren.
    Meistens ist es schlimmer, keine Ermutigung, Aufmerksamkeit oder so zu bekommen, als „etwas übertiebenes, albernes, etc.“ 🙂

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