Zwanzig vor sieben.

Du musst auf dich selbst Acht geben, auf dein Herz. Ich kann es ja nicht mal bei mir.
Das sagte ich zu dir. Nach dieser Nacht, in der wir so betrunken waren.
Welch ein Klischee wir da erfüllt haben.

Heute fiel es mir wieder ein. Mitten auf dem Weg,
zwischen der Bushaltestelle und dem Marktplatz, als ich gerade auf die Uhr sah.
Sie zeigte zwanzig vor sieben.

Ja, heute war ein langer Tag. Es gab viel zu tun. Meetings.
Gespräche über Dinge, die eher getan werden sollten, als dass
man immer noch drüber redet. Doch das ist wahrscheinlich überall so.
Nicht nur auf der Arbeit. Dass man redet und redet, ohne was zu tun.
Manchmal wird auch nicht geredet. Und nichts getan.

Fünf Minuten später bin ich schon daheim und sehe
in den Briefkasten. Er ist leer.
Keine Nachrichten sind gute Nachrichten?
Und ich denke wieder an dich.

Erinnerst du dich noch daran? Wie wir in Venedig waren und Tauben traten?
Was hast du danach gemacht? Eine Armee von Feuerlöschern angeheuert,
die jegliche Funken löschen etwa?

Diese Gedanken. Sie führen ja doch zu nichts. Und obwohl heute Freitag ist,
werde ich früh zu Bett gehen. Schlafen. Hoffentlich traumlos.

Ein Gedanke zu „Zwanzig vor sieben.

  1. hoffentlich hattest du keine üblen Träume!
    schönes Wochenende!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: