Peripher online

… oder auch aktiv offline.

So schnell kann die Zeit vergehen beim Checken des Feedreaders, Klicken durch Fotogalerien oder auch einfach nur Chatten mit den Leuten und dann ist es schon wieder spät am Abend. Dabei wollte ich doch eigentlich noch… und dann noch… und überhaupt … müsste ich auch mal machen. Aber erstmal muss ich ins Bett, denn morgen geht es wieder früh raus und eigentlich sind sechs Stunden Schlaf nicht genug.

So geht es mir irgendwie oft in letzter Zeit. Gerade, weil es mal wieder etwas weniger ist abends.

Und diese Zeit möchte ich besser (sinnvoller?) nutzen. Eben nicht am  Rechner vertrödeln – vor allem, da ich ja tagtäglich auf der Arbeit schon acht Stunden davor hocke. Wenn ich online bin, möchte ich auch wirklich was tun und nicht darauf warten, dass was passiert. Und wenn ich fertig bin, dann bin ich eben fertig. Dann wird der Laptop zugeklappt oder höchstens noch iTunes bemüht.

Denn offline ist’s manchmal so viel schöner und friedlicher. Denn mal ehrlich, das Internet hat einen indirekten Stressfaktor. Vielleicht lasse ich mich auch zu viel mitnehmen von der Web2.0-Geschwindigkeit.

Jetzt muss auf jeden Fall mein Masterplan her. Es warten Bücher auf mich und Zeitschriften, neue Musik gilt es zu erkunden und alte wieder zu entdecken, Bügeln, Abwaschen oder Wäsche zusammenlegen finde ich manchmal echt entspannend, raus soll’s in die Stadt gehen (wenn es endlich wieder wärmer wird und mein Besuch da ist), programmieren mag ich auch mal für mich selbst und die regelmäßigen Telefonate mit Freunden oder meinen Eltern genieße ich sehr 🙂 Natürlich geht’s auch online weiter – nur sinnvoller nutzen mag ich die Zeit.
Ein paar Ideen, wie das so laufen soll, habe ich. Mal sehen, wie es sich so umsetzen lässt.

Das Wochenende war auf jeden Fall schon mal gut. Jetzt muss ich nur die richtige Mischung aus online und offline finden, so dass ich damit und mit mir zufrieden bin 🙂

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3 Gedanken zu „Peripher online

  1. nussundpoint sagt:

    Ich habe mir mal einen Tagesplan gestaltet, auf dem ich akkurat dokumentiert habe, was ich wie lange gemacht habe.
    Darauf habe ich plötzlich angefangen, viel bewusster zu surfen: Statt von einer Website zur anderen zu eiern und zurück, habe ich ab einem gewissen Punkt sagen können: Okay, jetzt ist genug, jetzt probierst du mal was anderes aus.

    Mittlerweile hat sich das auch etwas verwaschen, aber im Kern ist mir einiges davon geblieben und ich freu‘ mich drüber. 🙂

    Die Nuss

    • miko sagt:

      „… von einer Website zur anderen zu einern …“
      Das trifft’s sehr gut 😛 Und ist auch das, was mich ein bisschen nervt inzwischen. Man verfällt so leicht darein.
      Ich denke, wenn man sich da etwas selbst beobachtet, kommt schnell was bei rum. Ich weiß ja, was ich online eigentlich erledigen will.
      Wie hast du deinen Tagesplan denn eigentlich aufgestellt? Und hast du dich dann auch genau dran gehalten? Stelle mir das sehr schwierig vor…

      Lieben Gruß,
      miko

      • nussundpoint sagt:

        Der Tagesplan selbst war reine Dokumentation und wurde auch nur für drei Tage angelegt. Also zunächst einfach nur beobachten. Da habe ich mir etwa notiert, dass ich um xy Uhr das angefangen habe und um xy Uhr mit dem nächsten weitergemacht habe.
        Natürlich war das nicht aufs Perverseste genau, sondern grob nach dem Schema „Surfen, Essen, mit Person xy sprechen, Spülmaschine ausräumen etc.“
        Die Besserung hat sich dann quasi von selbst motiviert, da meine Wahrnehmung so plötzlich schärfer wurde.

        Hab‘ im Rahmen einiger buddhistischer Übungen noch mehr davon gemacht. Sehr effektiv, auch wenn es Disziplin braucht.

        Die Nuss

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