Zur Sache, Liebe. [5]

Verliebt-sein. Ist Illusion, hab ich mal gelesen. Und trotzdem kommt man nicht wirklich von weg. Vom Schwarm. Zumindest nicht gedanklich. „When I try to forget, that I try to forget about you“, singt Kosho in einem seiner Lieder. Das bezeichnet es doch am besten.

Irgendwie hängt man doch mit den Gedanken immer dran. Manchmal träumt man sogar davon.

Sie hat sich vier Stunden nicht gemeldet. Und er fragt mich: „Ist es gerechtfertigt, wenn ich deswegen sauer bin?“ Und ich antworte ihm: „Nein, das ist es nicht.“

So sehr, wie ich seinen Gedankengang verstehen kann. So richtig finde ich meine Antwort trotzdem.

Zwar möchte man gern alles wissen. Doch es führt doch zu nichts, wenn man sich so .. abhängig macht. Jede Minute des Tages auf eine Nachricht warten, ein Lebenszeichen. Alles wissen wollen. So schön das vielleicht in diesem Moment ist, ist es doch nicht gut, finde ich.

Ein gesunder Abstand zu dem Anderen, gerade, wenn man nicht zusammen ist, sollte gewahrt werden.

Ein Gedanke zu „Zur Sache, Liebe. [5]

  1. nussundpoint sagt:

    Ist natürlich stets Kontextabhängig, ob eine solche Äußerung wie oben angebracht ist, aber generell gebe ich dir Recht: Freiräume sind wichtig, sonst geht nicht nur die gute Stimmung, sondern auch die Magie der Beziehung flöten.
    Wo bleiben die Überraschungen, wo bleibt auch die Spannung, wenn sie sich niemals regenerieren kann?

    Die Nuss

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: