Zur Sache, Liebe. [1]

Wenn mir Freundinnen von ihren Verknalltheiten erzählten, dann hieß es unter anderem auch fast immer: Mit ihm kann ich mir vorstellen eine Beziehung zu führen.
Irgendwo kann ich diesen Gedanken nachvollziehen. Es sollte schon passen und wenn man sich das dann vorstellen kann, noch besser. Wenn es dann auch tatsächlich klappt, super. Diejenigen, die sich nicht nur eine Beziehung, sondern auch ein gemeinsames Leben vorstellen können, verloben sich und heiraten. Auch prima.
Doch es läuft im Leben nun mal nicht immer so. Und schon gar nicht so, wie man sich das eigentlich vorstellt.
Und was ist eigentlich, wenn man sich eben das nicht vorstellen kann? Eine Beziehung, zusammen sein, ein Paar sein. Und man aber trotzdem das Gefühl hat, dass da mehr ist. Wohin soll das führen?

4 Gedanken zu „Zur Sache, Liebe. [1]

  1. nussundpoint sagt:

    Das erinnert mich total an „(500) Days of Summer“.

    Ich kann es mir so recht nicht vorstellen, da ich mit dem Gedanken der Liebe das Bedürfnis nach umfassender Nähe verbinde, mir eine lose Bindung dann sehr unbefriedigend, wahrscheinlich sogar quälend erscheint.
    Aber das ist natürlich tiefst subjektiv.

    Die Nuss

    • miko sagt:

      Ja, die Verbindung zu „(500) Days of Summer“ lässt sich leicht ziehen. Danke übrigens für den Tipp🙂

      Doch der Text hier ist schon etwas älter und hat privateren Ursprung😉

      Aber, was ist dir lieber. Gar kein Kontakt, da er nur quälend wäre? Oder dann doch das, was sich dir eben bietet – auf freundschaftlicher Ebene?
      Nebenbei… das Thema Liebe, Verliebtsein… kann man es überhaupt nicht-subjektiv betrachten?😉

      Lieben Gruß,
      miko

      • nussundpoint sagt:

        Natürlich nicht.
        Wäre Liebe in irgendeiner Weise objektiv, wären diverse Flirt-Ratgeber ja plötzlich nützlich und so.😛

        Es ist schwer zu sagen. Gerade weil man in der Situation, also dem Verliebt-Sein, nicht unbedingt umsichtig zu handeln weiß, wäre es einem wahrscheinlich nur recht, bloß irgendwie seiner Liebe nahe zu sein.
        Ob das dann allerdings dann auch die erhoffte Erfüllung bringt, ist sicher fraglich.

        Die Nuss

  2. svuechiatrie sagt:

    Mhm… ich hab seit mehreren Jahren eine Art „Freundschaft mit Bonus“. Wir wissen beide, dass eine Beziehung keinerlei Sinn machen würde. Obwohl man zwischenzeitig auch mal irgendwie verknallt war. Lebensziele und Vorstellungen sind aber viel zu verschieden. Aber er ist da, wenn ich ihn brauche und wenn wir uns erst mal sehen ist die körperliche Anziehung meistens übermächtig. ^^ Es ist schade, dass Gefühle nicht ausreichen um daraus eine Beziehung zu machen. Aber ganz so unbefriedigend ist es eigentlich auch nicht eine solche Bindung zu haben. Über die Zeit betrachtet ist das mit ihm das konstanteste was mein Leben bisher an Männern zu bieten hatte. Und das ist dann doch auch irgendwie schön😉

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