Ein langer Tag…

Ein sehr, sehr langer und anstrengender Tag. Ich könnt‘ froh sein, es ist ein Freitag. Nur leider steht für morgen bzw. das Wochenende allgemein sehr viel Arbeit an.

Heute Morgen war es irgendwie recht stressig. Schlummertaste ist echt fatal! Ich würd‘ ja gern sagen, dass ich Multitasking mäßig mich angezogen, Zähne geputzt, meine Brotdose für die Uni, Kaffee gekocht und gefrühstückt habe. Doch es war dann wohl doch eher pseudo Parallelisierung, wie sie die CPU betreibt.

Als ich irgendwann losgelaufen bin (IRQ Straßenbahn) war ich echt erstaunt, wie dunkel es noch draußen ist. Es kam mir vor, wie zu Arbeitszeiten wo ich um sechs aus dem Haus gehe. Die Straßenbahn war natürlich unglaublich voll. 8 Uhr ist eine blöde Zeit für den Vorlesungsbeginn.

Nach meinen – inzwischen standardmäßigen – drei Kaffee bin ich auch für unseren ersten Vorlesungsblock einigermaßen aufnahmefähig. Wenigstens machen wir praktische Übungen. Ein bisschen Getippse, ein bisschen cd, ls -la und sort < namen.txt > sortiert.txt … sehr funny, noch sehr einfach – wird sicherlich schwerer. Ich mag sie trotzdem, die Betriebssysteme-Vorlesung 🙂

In der Mittagspause gab es leider keinen Kaffee, weil ich meine Mensakarte daheim vergessen hatte. Die lag vom Waschen noch auf dem Schreibtisch. Na, Pech. Ich habe ein bisschen im neuen stern gelesen. „Regime, die ihre Macht sichern, indem sie Meinungs- und Pressefreiheit unterdrücken, gehören ständig an den Pranger.“ Sehr schön, Herr Petzold!

Die Software-Engineering-Vorlesung war sehr überflüssig. Spielchen und Präsentationstechnik. „Sie sollen ihren Prototypen präsentieren. Das macht man mit PowerPoint. Ist doch ganz klar. Ich verstehe Ihr Problem nicht.“ Der Dozent macht mich noch mal wahnsinnig. Und dafür bekommt er noch Geld. Na, wenigstens wissen wir, was er nächsten Freitag erwartet. Da wären wir sonst ganz schön auf die Schnauze mit geflogen. Ein bisschen PlinkerPlinker, Sonnenscheinchen und eine schnieke Präsentation und er ist dann hoffentlich zufrieden.

Nach Vorlesungsende (so gegen 16 Uhr) ging’s erstmal nach Hause. Eigentlich, eigentlich wollte ich was für’s Projekt machen. Aber ich hab mich so k.o. gefühlt. Hätte ich mich hingelegt, wäre ich wahrscheinlich nicht wieder aufgestanden. Doch ich hatte ja noch was vor. War auch ganz gut so… wenn ich allein bin die Tage, sinkt meine Laune rapide ab. Ablenkung ist die beste Zerstreuung komischer Gedanken.

Gegen 19 Uhr 30 ging’s nämlich los ins Nationaltheater. Wir haben zum günstigen Studententarif noch Tickets für „Come together on Abbey Road“ bekommen. Ein Stück, das eigentlich nur aus Beatles-Songs besteht. Ich war schwer begeistert 🙂 Tolle Stimmen, tolle Lieder, tolle Kostüme, tolle Umsetzung, cooles Orchester! Leider ging es nur knapp anderthalb Stunden. Doch jetzt habe ich erst mal einen Ohrwurm für die nächste Zeit. Zum Abschluss haben sie nämlich noch mal „Can’t buy me love“ gesungen. Woah! 😀

Jetzt werde ich vermutlich gleich ins Bett kippen und hoffentlich direkt einschlafen…

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: