Schlecht geträumt?

Ich sitze im ICE Richtung Heimat. Die Ansage, in ein paar Minuten kommen wir am Hauptbahnhof an. Alles packt und steht und drängelt. Ich bin trotzdem ruhig, mein Papa holt mich ab. Ich schreibe noch eine SMS und da steht der Zug auch schon. Alle steigen aus. Ich stehe noch im Gang. Stelle erstmal meine Reisetasche auf den Bahnsteig und plötzlich geht die Tür vor meiner Nase zu. Sie piepst und piepst und will nicht wieder auf gehen. Ich sehe meine Tasche da stehen und beim Anfahren auch meinen Papa, wie er mich auf dem Bahnsteig sucht. Aber ich bin ja noch im Zug!

Ich rufe ihn an. Papa, ich bin noch im Zug. Ja, das ist meine Tasche, die da steht. Sie sagen, die nächste Station heißt Grünwald. Ich weiß nicht einmal, wo das ist. Kannst du mich abholen? Doch das hört er schon nicht mehr, sein Handy ist ausgegangen – Akku leer.

Panik.

Der Schaffner kommt den Gang entlang und lächelt mich an. Es wirkt grotesk. Der Zug ist leer. Ich bin die einzige Passagierin und sie setzen mich im Grünwald ab. Endstation. Es ist kalt. Der Wind rauscht mir durch die Jacke. Ich friere. Und habe keine Ahnung wo ich bin oder wie ich nach Hause komme. Der nächste Zug? Heute kommt keiner mehr.

 

Und das sagt mir jetzt genau was?

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