Hobbyfrei?

Heute Morgen hatte ich eine kleine Diskussion mit einigen Kommilitonen.
Es ging mal wieder um das leidliche Thema Fußball-WM.
Ich habe mich etwas entzürnt darüber geäußert, dass wir unsere letzte Vorlesung um eine Viertelstunde kürzen, damit die meisten von uns mehr oder weniger rechtzeitig das Deutschlandspiel sehen können.
Normalerweise würde mich die Möglichkeit früher nach Hause gehen zu können nicht stören. Doch in Anbetracht der Tatsache, dass wir noch so etliche Stunden an verschiedenen Vorlesungen nachholen müssen, finde ich diese (meines Erachtens nach unnötige) Verkürzung nicht so entzückend.

Ein Kommilitone fragte mich dann nach meinem Hobby und wollte mir weiß machen, dass „das“ (ich schätze mal, er meint Fußballgucken?!) ihr Hobby sei und ich doch dafür Verständnis zeigen solle.

Es ist ja schön und gut, dass die lieben Kerle gern Fußball gucken und da enthusiastisch mitfiebern.
Doch mal ehrlich: für ein Hobby frei bekommen ist schon mehr als seltsam.

Aber vielleicht gehe ich dann demnächst auch mal zu einem Dozenten und frage ihn, ob ich früher gehen könne, da mein Buch gerade so spannend ist, eine Häkelarbeit fast fertig ist oder ich schon lange nicht mehr Gitarre gespielt habe… oder oder oder.
Klingt schon reichlich lächerlich, hm?

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Ein Gedanke zu „Hobbyfrei?

  1. nussundpoint sagt:

    Die WM geht mir ohnehin auf den Geist 😀
    Der Point.

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