Was will ich? – Eine nicht ganz rhetorische Frage.

Ratgeberbücher.

Ich kauf mir nie welche, auch wenn ich im Buchladen davor stehe und denke:
Ja, das könnte interessant sein.
Das Problem ist, dass ich mir so gut wie nie Bücher im Buchladen oder überhaupt kaufe.
Nun hab ich eines an der Hand.
Nein, auch nicht gekauft – ausgeliehen.
‚Planen oder treiben lassen‘ nennt sich das gute Stück und ist durchaus nicht uninteressant.
Was aufstößt beim Lesen ist die Frage: Was will ich eigentlich?
Was will ich erreichen?
Was erwarte ich von meinem Leben?
Also: Was erwarte ich von mir?
Von meiner Umwelt, meinen Freunden, meiner Familie, meinem Partner?
„Wie sieht Ihr Leben in zehn Jahren aus?“,
hat man mich bei meinem Bewerbungsgespräch vor einem Jahr gefragt.
Man denkt ja viel nach.
Mir wurde oft gesagt, dass ich zu viel nachdenke.
Was ich durchaus bestätigen kann,
aber nicht ändern (will?).
Mit solchen Fragen wird man doch mehr oder weniger jeden Tag konfrontiert, oder nicht?
Jede Entscheidung, ob bewusst oder unbewusst, trägt zu der Gestaltung unserer Zukunft bei.
„Einen sicheren Job“, hab ich geantwortet, „und eine Familie.“
Vor einem Jahr.
Da war das Für immer noch ein anderes.
Menschen wachsen mit ihren Aufgaben, oder wie sagt man?
Doch man verändert sich auch mit ihnen.
Vor einem Jahr.
Da war mein Leben noch ein anderes?
Ich hab mich verändert.
Also: War ich noch jemand anderes?
Wie stelle ich mir mein Leben in zehn Jahren vor?
Was will ich?
Einen sicheren Job und eine Familie.

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