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Klapperfeld

Heute waren wir durch den Streik des öffentlichen Nahverkehrs leider gezwungen bis zur nächsten S-Bahn-Station zu laufen. Da hier im Viertel tatsächlich nur U-Bahn, Straßenbahn und Busse fahren, war das ein kleines Stück: Es ging die gesamte Berger Straße hinunter bis zur Konstabler Wache.

Nun ja, eigentlich war das ganz okay. Aber auch nur, weil ich heute einen guten Tag hatte. Jeden Tag, vor allem so früh, muss ich das dann nicht haben ;)

So haben wir aber mal wieder ein bisschen was gesehen und ein bisschen mehr auf unseren Weg geachtet. Sonst ist man auf dem Weg zur Arbeit ja eher tunnel-blickig unterwegs.
Entdeckt haben wir unter anderem zwei von den “1VON10!”-Bildern vom Schmutzfink (der Rest wird auch noch gesucht ;) ) und wir sind am Klapperfeld vorbeigekommen.

Das Haus war für lange Zeit ein Gefängnis für (politische) Gefangene und ist seit ein paar Jahren Ausstellungshaus. Die Dauerausstellung zeigt die Geschichte des Hauses. Ansonsten gibt es wohl noch andere Veranstaltungen. Wer sich dafür interessiert, kann ja auch mal auf der Website nachlesen.
Ich denke, das werden wir uns in der nächsten Zeit auch mal genauer ansehen, aber erstmal gibt es nur Bilder von außen:

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Im Käsehimmel.

 

Heute waren wir auf der “Land & Genuss”-Messe und haben uns mal angeschaut, was die “Erlebnis-Ausstellung” so in petto hat. Es gab viel Genuss und einiges an Land ;)

Viele Aussteller aus der Region, aber auch aus dem Um- und Ausland, haben allerlei leckeres angeboten. Gut (oder vielleicht schlecht?) war, dass wir vorher gefrühstückt hatten, so dass ich gar nicht so viel probieren wollte. Aber letztendlich haben wir uns doch ein bisschen Schokolade, Brot und Käse gegönnt.

Ansonsten gab es auf der Erlebnisseite wirklich einiges: Infos rund ums Bauernleben bzw. Landwirtschaft allgemein. Besonders für Kinder gab es eine Menge zum Lernen, Ausprobieren und ein großer Erlebnisspielplatz. (Schade, dass ich dafür schon zu alt bin. ;) )

Vorhin gab es dann noch passenderweise “Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen” im Programm und damit ist der Samstag auch schon fast wieder vorbei. Hachpüh-schade.

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Lesung: “Der kleine Rest des Todes” von und mit Ulla Lenze

Heute sind wir nach der Arbeit auf den Main entlang, zum Literaturhaus.

Dort ging es zur Lesung von Ulla Lenze, die aus ihrem ganz neuen Roman “Der kleine Rest des Todes“, der morgen erscheint, gelesen hat.

Sie studierte Musik und Philosophie, schrieb ihr Examen über Hegels Lehre von der Dichtung, las in Klagenfurt aus ihrem späteren Debüt, erhielt den Ernst Willner- und später den Jürgen Ponto-Preis. Ihre Lebestädte sind Berlin und Mumbai. Reisen führten sie durch Libyen, den Iran und als Stadtschreiberin nach Damaskus. In diesem Frühjahr erscheint der dritte Roman von Ulla Lenze. „Der kleine Rest des Todes“ ist poetisches Psychogramm und schmerzvolles Familiendrama (Frankfurter Verlagsanstalt). Die Autorin verlangt ihrer Protagonistin eine Geschichte ab von Abschied, Trauer, Angst und Selbstverlust in einer plötzlich haltlos gewordenen Welt.

(c) Literaturhaus

Die Lesung war toll :) Der Schreibstil genau mein Geschmack und das Gespräch zwischen Ulla Lenze und Moderator Christoph Schröder interessant. Es drehte sich um das Thema des Buches, Reisen und Flucht und die Art der Erzählung. Spannend fand ich, dass Ulla Lenze von der Protagonistin Ariane sprach, wie von einem echten Menschen, den sie aber gar nicht wirklich kennt. Als ob Ariane und ihre Persönlichkeit eine Eigendynamik entwickelt hat, die sie selbst gar nicht mehr beeinflussen konnte.

Mitgekommen ist das Buch noch nicht (Monatsende ;) ), aber das werde ich bald hoffentlich nachholen :)

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Charlie, the Bestseller

Heute waren wir in der Sonderausstellung des Filmmuseums “Charlie, The Bestseller”, die sich – wie der Name schon verrät – rund um Charlie Chaplin dreht.

Die Ausstellung ist schön gestaltet und hat alles mögliche rund um Charlie Chaplin gezeigt. Über sein Leben, seine Einstellung zum Tonfilm oder der Politik bis hin zu vielerlei Merchandise, Werbung und Charlie-Imitatoren. Es sind viele Bilder und Filmplakate ausgestellt, Musik von und über Charlie Chaplin und auf einer Leinwand im Zentrum des Ausstellungsraumes laufen Ausschnitte aus seinen Filmen.

In der Ausstellung selbst kann man leider keine Fotos machen, allerdings hat das Filmmuseum online noch ein paar ausgewählte Videos zusammengestellt unter dem Titel “Charlie 2.0”  :)

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