Archiv der Kategorie: Bücher-Challenge

[BC-Review] “Merlin – Der Druide von Camelot” von Manfred Böckl

Oha oha… ich habe sie nicht vergessen, die Bücher-Challenge “Der Geschichte auf der Spur”. Was soll ich sagen? Fast drei Monate habe ich für den Merlin gebraucht und das lag primär nicht mal daran, das ich zwischendrin über vier Wochen nicht gelesen habe.

Station: Exkurs #1

Kategorie: Sagen in der Geschichte

Buch: “Merlin – der Druide von Camelot” von Manfred Böckl

Preview: hier

Meine Meinung:

Hilfe! Ich hatte es ja im Preview schon geschrieben, eigentlich habe ich mich auf das Buch wirklich sehr gefreut. Aber was ich da unter die Nase bekam, war absolut nichts für mich. Die Idee, das Leben von Merlin in Abschnitte zu teilen und Revue passieren zu lassen ist wahrscheinlich das einzig Gute in diesem Buch. Ansonsten bin ich persönlich überhaupt nicht mit Böckls Stil klar gekommen. Lange Sätze, kein Problem. Aber diese detailreichen und zum Teil auch überflüssigen Beschreibungen kann man einfach kein ganzes Buch lang aushalten. Zumal sie nicht gut sind und ihm meines Erachtens nach zum Schluss das Genick brechen – zu viele Wiederholungen. An die vielfältige Namensgebung einer einzigen Person könnte man sich gewöhnen, doch bei zig Handelnden wird das schnell unübersichtlich. Wenn man über den Stil mal hinweg sieht und auch das überhebliche Vorwort beiseite lässt, bleibt unterm Strich nicht viel (für mich) übrig. Klar gab es früher etliche Kriege. Aber das ist doch nicht alles! Zu viel Gemetzel und zu wenig Kultur für meinen Geschmack. Schade :(

[BC-Preview] „Merlin – der Druide von Camelot“ von Manfred Böckl

Endlich sind die nächsten Bücher da! Von der lokalen Bibliothek im Stich gelassen, habe ich die Bücher für den Sagen-Exkurs und das Frühe Mittelalter kurzerhand in der Heimat ausgeliehen. Lesen im Akkord in anderthalb Wochen oder die Bücher werden per Päckchen zurück geschickt *hihi* Doch gerade bei dem ersten Exkurs der Bücher-Challenge “Sagen in der Geschichte” wollte ich mich ungern umentscheiden. Ich habe mir ausgesucht:

“Merlin – der Druide von Camelot” von Manfred Böckl (565 Seiten)

Darum geht’s:

Als der greise Druide Merlin 520 n. Chr. einsam in den Wäldern Kaledoniens sein Ende nahen sieht, blickt er auf ein bewegtes Leben zurück: Einst erzog er den kleinen Artus zum König und war ihm stets ein treuer Begleiter. Nach dessen Tod führte er die Britannier erfolgreich gegen die Germanen an, nun geht er als sagenumwobener Weiser auf seine letzte Reise in die Anderswelt.

Quelle: histo-couch.de

Auf dieses Buch freue ich mich schon richtig! Da ich die Geschichten um Merlin einfach spannend finde und er mir schon in anderen Büchern beispielsweise bei Thomas A. Barron oder als Myrrdin in Fetjaines Elfentrilogie begegnet ist.

[BC-plus] „Der Fluch der Druidin“ von Birgit Jaeckel

Station: Ur- und Frühgeschichte

Kategorie: Vorgeschichte

Buch: “Der Fluch der Druidin” von Birgit Jaeckel

Preview: Artikel bei der Histo-Couch

Meine Meinung:

Das Buch knüpft zehn Jahre später an die Geschehnisse von der “Druidin” an und erzählt die Geschichte von Sumelis, die die Gabe ihrer Mutter Talia – das Seelensehen – geerbt hat.

Die Kimbern sind auf dem Vormarsch gegen die Römer, Land und Leute sind in Aufruhr. Mittendrin wird Sumelis entführt, um den Kimbernkönig von einem Fluch zu befreien. Ihr Entführer niemand geringerer als der Sohn ihres Stiefvaters. Geschickt im ersten Teil eingefädelt, finden sich hier die Lebenslinien der verschiedenen Personen zusammen – dabei ist es egal ob lebendig oder tot.

Die Geschichte ist ohne Zweifel genauso spannend wie der erste Teil, doch auch hier habe ich den Eindruck, dass die Liebeleien und Herzensangelegenheiten von Talia, Sumelis & Co. und weniger die historischen Ereignisse treibende Kraft des Romans sind.

Anders als beim ersten Teil (oder habe ich es nur übersehen?) verliert Jaeckel im Nachwort noch ein paar Zeilen zum historischen Hintergrund, den Kimbernzug und die Kämpfe gegen die Römer.

Schlussendlich eine nette kurzweilige Unterhaltung :)

[BC-Review] „Die Wagenlenkerin“ von Kari Köster-Lösche

Station: Antike

Kategorie: Antikes Griechenland

Buch: “Die Wagenlenkerin” von Kari Köster-Lösche

Preview: hier.

Meine Meinung:

Am Anfang war ich gegenüber der Wagenlenkerin etwas skeptisch. Doch schnell hat mich auch diese Geschichte nicht mehr losgelassen. Ich finde Griechenland einfach unglaublich interessant. Die Gesellschaft und das Leben mag ich sehr und auch wenn ich mich persönlich nicht mit “Gott” auseinandersetze, haben die Götter der Antike schon oft eine gewisse Faszination auf mich ausgeübt. Die Vorstellung, dass Gaia persönlich durch Pan Alexandra auf den Plan bringt, Wagenrennen zu fahren, finde ich einfach nur ulkig.

Die Geschichte zeigt nicht nur die bekannten Hierarchien und die Gesellschaftsordnung der damaligen Zeit, sondern befasst sich auch mit weitergreifenden spezielleren Themen wie den Olympischen Spielen. Besonders hierbei ist natürlich, dass Alexandra als griechische Frau daran teilnehmen möchte. Ihren Weg durch das Training, die Ausscheidungskämpfe bis hin zur Teilnahme – mit Unterstützung des römischen Kaisers Nero – ist durchaus realistisch.

Allein das Intrigenspiel und Machtgehabe ging mir auch hier wieder auf die Nerven. Doch es zeigt nur, dass auch die frühere Welt nicht unfehlbar war. Politik ist wohl damals wie heute eine einzige Farce.

Als sehr angenehm in die Erzählung eingeflochten empfinde ich die Liebesgeschichte zwischen Alexandra und Antenor. Nicht zu aufdringlich wird sie dem Leser präsentiert und nicht zur Haupthandlung erhoben.

Sehr gut gefällt mir auch das kurze Nachwort zum historischen Hintergrund. Köster-Lösche bietet hier ein paar Informationen zu einigen Inhalten bspw. über den Gott Apollon oder ob und dass auch Frauen bei den Olympischen Spielen angetreten sind.

[BC-Preview] „Die Wangenlenkerin“ von Kari Köster-Lösche

Weiter geht es mit der Antike und weil ich Griechenland bei einem Urlaub ins Herz geschlossen habe (zumindest die landschaftliche, historische und kulturelle Seite ;) ) natürlich zum Thema Antikes Griechenland.

“Die Wagenlenkerin” von Kari Köster-Lösche (478 Seiten)

Darum geht’s:

Wettkampf und schnelle Wagen sind im antiken Griechenland den Männern vorbehalten. Trotzdem beschließt die junge Alexandra, an den Olympischen Spielen teilzunehmen: ein Entschluss, der sie unversehens in ein Netz feingesponnener Intrigen treibt und sie beinahe ihren eigenwilligen Kopf kostet.

Quelle: histo-couch.de

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