Archiv für den Monat Mai 2011

… wenn nicht’s mehr übrig bleibt.

erwartungen

Es ist still geworden. Hier im Blog, um mich herum und auch in mir. Im Moment stehe ich an einem Punkt, an dem ich nicht genau weiß, was ich tun soll. Was heißt im Moment? Es ist schon eine Weile so. Inzwischen habe ich es allerdings erkannt. Ich habe das Gefühl, dass ich im Moment nicht vom Fleck komme. Einfach still stehe, mich irgendwo verhakt habe.

Das Studium gibt mir nicht wirklich das, was ich mir erwartet oder erhofft habe. Es liegt nicht am Fach, das ist definitiv meins. Nur kommt es mir nicht so vor, als ob ich was lerne. Nicht, dass ich alles schon könnte. Bei Weitem nicht. Aber wenn man nach knapp vier Semesterwochen auf eine einzige gute Vorlesung von sieben kommt und in den anderen nur das Gefühl des Zeit-Absitzens hat, ohne einen Mehrwert daraus zu ziehen, kann doch etwas nicht stimmen.
Ich hatte vor einem Jahr mal eine Phase, in der ich mir Gedanken gemacht hatte, alles hinzuschmeißen. Doch das habe ich nicht und ich werde es auch jetzt nicht machen. Im vierten Semester abbrechen? Ein Studium, das mir eigentlich gefällt?
Was sich damit zumindest immer mehr festigt, ist der Wunsch weiter zu studieren. Mehr lernen, mich weiterbilden, spezialisieren. Wie, wo und was genau das wird sich in den nächsten Monaten bis Anfang des nächsten Jahres vermutlich klären.
Was die Theoriephasen betrifft, versuche ich das Bestmögliche für mich herauszuholen. Zumal ich meinen Notenschnitt gern etwas aufpolieren möchte. Gerade, wenn ich noch einen Master drauflegen will.

Ich habe es so satt, dass sich ständig alle über alles und jeden beschweren. Ob berechtigt oder nicht. Es macht mich wahnsinnig. Immer dieselben Gespräche, es scheint keine anderen Themen zu geben. Ja, auch mich stört die ein oder andere Sache, mal mehr mal weniger. Doch ich habe inzwischen aufgehört, zu schimpfen, zu reden, zu diskutieren. Denn an diesem Punkt bringt es nichts mehr. Meinen Job als Kurssprecherin erledige ich natürlich und kümmere mich um die Belange des Kurses und Absprachen mit den Dozenten. Doch ansonsten hört man von mir nichts, zumindest nichts schlechtes. Das würde mich nur noch mehr krank machen.

So sieht es zumindest was das Studium betrifft bei mir aus.

Mai 20elf

Schon wieder ein Monat rum… Bild 151 ist veröffentlicht und damit Zeit für die fünfte Zusammenfassung.

Der Mai war recht abwechslungsreich in allen Bereichen meines Lebens. Die erste Woche war auch gleichzeitig meine letzte auf der Arbeit bei den Kollegen in Luxemburg. Mit dem Besuch eines sehr guten Freundes endete dann auch meine Zeit in Trier. Zurück im Wohnheim ging es natürlich gleich wieder in die Uni… der Abschluss des dritten Semesters mit einer Klausur und der Projektpräsentation stand noch aus. Ansonsten habe ich mich über die Vorlesungen geärgert, mit mir und meinem Leben gehadert und das schöne Wetter genossen.

Und so sah’s aus:

 

 

Geschützt: Katzengold.

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ticktack #21 (23.5. – 29.5.)

Uni.
Es läuft und läuft. Doch so wirklich toll ist es nicht. Viele Kommilitonen sagen, es ist das bisher schlechteste Semester. Der einzige Lichtblick ist die Compilerbau-Vorlesung, bin ich schon sehr gespannt drauf. Ansonsten keine Besserung im Bereich Mathe oder Datenbanken, da lässt sich nichts machen mit den Dozenten. Software-Engineering geht nun in die zweite Runde und der erste Meilenstein ist schon am Mittwoch.

miko.
Irgendwie bin ich nicht wirklich zufrieden zur Zeit. Ich habe das Gefühl, dass ich nicht vorwärts komme. Sowohl Uni-technisch als auch privat. Leider sehe ich weder für die eine noch für die andere Sache zur Zeit eine geeignete Lösung.

Farbcode.
0 x Rot. 2 x Orange. 5 x Grün.

Top der Woche.
Definitiv der Poetry Slam am Freitag und der Abend auf dem Stadtfest am Samstag! :)
Flop der Woche.
Uhm… so der Allgemeinzustand. Und eine Mail, mit der ich nicht gerechnet hatte.

Schnipsels from Life
Gelesen: Kram für’s Netztechnik-Referat zu Ausfallsicherheit von Netzwerken (Redundanz, Redundanz!)
Gehört: Emma6 und Glasperlenspiel (live auf dem Stadtfest)
Gesehen: “Der Mandant” (Sneak, sehenswert!)
Gekauft: Kleinstadtgeschichten von Bleu Broode
Gegessen: Döner :-O
Geknipst: beim Stadtfest sind ein paar schöne Bilder rumgekommen. :)

Schlaflos…

Es ist zum Verrücktwerden. Da geht man früh ins Bett, liest noch ein Kapitel und legt das Buch schließlich mitten im nächsten weg, weil die Augen fast zufallen. Wecker stellen, Licht aus, Teddy suchen und einschlafen.

Schön wär’s. Immer das gleiche Spiel, wenn es Stress gibt. Dann liegt man ewig wach, die Gedanken kreisen und hüpfen von hier nach da, wieder zurück. Und dann schaut man auf die Uhr und es ist halb eins, von Schlaf noch keine Spur. Das war vor ein, zwei Wochen.

Im Moment ist es eher so, dass ich ganz gut einschlafen kann, aber dann mitten in der Nacht aufwache. Mal ist es um drei, dann wieder halb fünf. Und ich bin wach! Einfach, so richtig wach… liege da und gucke die Decke an. Warum ich wach bin, was mich geweckt hat, weiß ich nicht. Nach kurzer Zeit schlafe ich meistens auch wieder ein.
Anfang der Woche war auch so eine Nacht, von Sonntag auf Montag. Da bin ich nicht nur einmal aufgewacht, sondern bestimmt drei, vier Mal.

Ich frage mich ernsthaft, was das ist. Ich würde es ja auf den Mond schieben, aber es ist wohl erwiesen, dass der keinen Einfluss auf den Schlaf hat und außerdem nimmt der derzeit ab, also kein Vollmond in Sicht.

Zu alldem kommt noch hinzu, dass hier am Wohnheim derzeit gebaut wird und ich spätestens um sieben von dem Krach der Bauarbeiter, die auf dem Gerüst vor meinem Fenster rumturnen und brüllen, geweckt werde und genervt aus dem Bett falle.

Ich hoffe, dass das alles bald vorüber ist und ich irgendwann mal wieder wirklich gut und vor allem durchschlafen kann.

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