Veröffentlicht am 12. Dezember 2010

Weihnachtskartenwichtelkarte, eins

Gar nicht weiter erwähnt habe ich hier meine Anmeldung zum Weihnachtskartenwichteln bei Paula. Die ging schon vor einer ganzen Weile raus.

Während ich erstmal nächste Woche meine Karten kaufen möchte, ist bei mir schon die erste eingetrudelt.

Sie kommt vom Michael und hatte einen gar nicht so weiten Weg, wohnt er doch mit seiner Family quasi fast um die Ecke.

Lieber Michael,

vielen, lieben Dank für deine Postkarte! :) Der kleine Kerl steht jetzt auf meinem Schreibtisch (direkt neben dem macbook ;) ), sodass ich ihn immer gut im Blick habe.
Ich hoffe, dass es dir und deiner kleinen Groß-Familie gut geht und ihr in der Vorweihnachtszeit nicht zu sehr gestresst seid.

Viele liebe Grüße in den nördlichen Teil der Stadt! ;)

Advents-Roiboos

Halbzeit. In zwölf Tagen ist Weihnachtsabend. Heute schon der dritte Advent. Unglaublich wie schnell die Erde sich wieder dreht. Letztes Jahr um die Zeit war ich wie so ein kleiner Weihnachtsgnom und bin freudig durch die Gegend gehüpft. Heute will sich immer noch nicht so recht die Weihnachtsstimmung einstellen. Vielleicht kommt es ja noch mit der Zeit… Der Stammtisch am Mittwoch wird auf den Weihnachtsmarkt verlegt und hoffentlich, hoffentlich schneit es noch mal :)

Aus meinem Tee-Adventskalender gab’s heute einen Advents-Roiboos mit schlauem Spruch. Herz und Füße dürfen ruhen, nur der Kopf muss noch ran. Ich sollte ein paar Kleinigkeiten für die Uni erledigen. Das Software-Engineering-Projekt steht programmiertechnisch in den Startlöchern. Also viel zu tun.

An das tägliche Teetrinken könnte ich mich auch gewöhnen. :) Nur mit dem Schwarztee kann ich mich nicht anfreunden. Da bleibe ich lieber bei grünem oder ein Früchtchen ;)

Lebenszeichen.

Lange habe ich mich nicht gemeldet. Bei vielen Leuten. Doch die Prioritäten sind klar verteilt. Eben habe ich eine Stunde an meinen besten Freund geschrieben. Er wartet auch schon einige Wochen auf eine Nachricht von mir. Es ist nicht leicht, all das, was so passiert ist, in eine Mail zu verpacken. Oft weiß ich nicht, wie ich die Dinge beschreiben soll. So, dass es richtig rüber kommt oder so, dass es überhaupt einen Sinn ergibt. Eine Stunde habe ich nun geschrieben, doch gesagt ist noch nicht alles. Über vieles muss ich mir selbst auch noch Gedanken machen und es in Worte fassen.

Eigentlich würde ich gerne noch eine weitere Mail an einen sehr guten Freund schreiben. Nur fehlen mir hierzu schlicht und ergreifend die Worte. Es klingt alles irgendwie falsch in meinen Ohren. Ich hätte es ihm heute alles sagen können. Doch wirklich begriffen, habe ich erst auf der Heimfahrt. Zu spät. Bevor ich jetzt weiter versuche eine neue Mail zu verfassen und doch wieder alles weglösche, werde ich wohl ins Bett gehen. Etwas Ruhe ist vielleicht auch nicht schlecht.

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