Archiv für den Tag 3. Dezember 2010

Frühstück am 3. Dezember

Aus Adventskalender No.1 gibt’s einen Earl Grey. “Mit sprudelnd kochendem Wasser aufgießen und 3 Minuten ziehen lassen.” Hab ich mir doch tatsächlich einen Wecker gestellt. Ein Jemand hat mir mal gesagt, dass es wichtig ist.

Zu den Frosted Flakes mit kalter Milch habe ich dann den neuen Stern angefangen zu lesen. Bradley Manning, so so. Wikileaks, aha. Den Artikel werde ich wohl noch mal zur Hand nehmen und beenden. Die Schüssel ist erst mal leer.

Für einen süßen Start in den Tag lüfte ich das 3. Türchen vom  Adventskalender No.2 – eine Mini-Schokomousse Praline.

Die Aussichten für den Tag? Um die 0°C, vorerst keine Schneeflocken, aber auch keine Sonne. Die Kälte draußen kann mir nichts anhaben, ich habe Schal, Mütze, Handschuhe und Musik. Außerdem passt sie ganz gut zu dem kalten Würfel in mir, der sich Herz nennt. Die Abendplanung steht noch nicht, erstmal müssen sechs,5 Stunden Software-Engineering überstanden werden. Der Rest hängt auch irgendwie gar nicht von mir ab.

 

Ein paar Gedanken in der Nacht.

Ich glaube, die Sache mit den Freunden ist nicht immer so einfach, wie sie scheint. Man sagt ja, Freunde sind die Familie, die man sich aussucht. Vielleicht suche ich mir meine Freunde nicht sorgfältig genug aus. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich mein Herz viel zu schnell an Menschen hänge. Ihnen zu früh mein Vertrauen schenke. Obwohl ich sie nicht (genug) kenne. Ich wurde – und werde – in meinem Leben schon viel zu oft enttäuscht. Von den Menschen, denen ich vertraue und die mir sehr viel bedeuten. Gerade diese Menschen, die doch das Leben erleichtern sollten und nicht noch mehr Probleme bereiten.

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