Monthly Archives: November 2010

Gedanken zum Tag.

Das Ding ist, dass die Leere, die sich zeitweilig in meinem Kopf eingenistet hat, nunmehr einem Gedankenchaos von der Sorte “Ich möchte gern so viel sagen, aber irgendwie weiß ich nicht wo ich anfangen soll und was ich eigentlich sagen will und wie ich das ausdrücken soll und … überhaupt” Platz macht.

  1. Wenn man nachts mit geschlossenem Fenster schläft, muss man morgens gut lüften.
  2. Ich mag Frühstück, beide Arten ^^
  3. Abschiede sind doof. Egal, ob man derjenige ist, der geht oder diejenige, die bleibt. Egal ob es Familie ist oder einfach “nur” ein Freund.
  4. Team-Meetings via Skype sind besonders bei kurzen Besprechungen praktischer als Live-Treffen.
  5. Ich überlege noch, ob die Veränderungen, die ich an mir bemerke nun gut sind oder nicht.

Ein Satz, der mir zur Zeit oft im Kopf rumgeistert. Er ist mit Erinnerungen verbunden. Guten. Er passt zu einer Einstellung, die ich grade zu formen versuche.

Der Grundgedanke: Carpe diem! bzw. Carpe Momentum!
Das Ziel: “Nichts.” als Antwort auf die Frage: …when you go to sleep tonight, what are you gonna regret not doing today?
Ganz wie Alexander Supertramp: If you want something in life, reach out and grab it.

Nähe.

N ä h e . Das sind zwei kurze Silben für: “Hier hast du mein Herz und meine Seele. Bitte mach was du willst. Viel Spaß dabei.” Nähe ist genauso ersehnt wie gefürchtet. Es ist schwer, mit ihr zu leben, und unmöglich, ohne sie auszukommen.

Hinterhalt.

Irgendwie merkt man es kaum. Und schon ist man wieder in einer Konversation gefangen, die nicht so viel Spaß macht. Oder mir zumindest derzeit nicht so in den Kram passt. Klar, persönliche Gespräche hin und her, der Partner gehört dazu und man redet über ihn oder sie.

Doch wenn sich dann beide Teammitglieder drüber unterhalten und so Sätze fallen wie:

Also, allein würde ich auch nicht wieder wohnen wollen. Das kann ich mir gar nicht vorstellen. Früh ist niemand da von dem du dich verabschieden kannst und abends ist es doch schön, wenn dich jemand begrüßt. Und überhaupt zusammen kochen und machen und tun und einschlafen und… leben. So allein wäre das echt einsam.

Dann zwickt es. Die Gedanken die mich dann hinterrücks überfallen und blass werden lassen. Nicht schön. Daran muss ich mich wohl auch erstmal gewöhnen.

Ist was? – Ach ja, Weihnachten

Machen wir es kurz und schmerzlos: Dieses Jahr hasse ich Weihnachten!

Herrje, alle freuen sich. Schnee fällt. Die Dekorationen und Lichter sind draußen. Die Weihnachtsmärkte sind aufgebaut. Meine Ma schickt mir ein Weihnachts-Care-Paket mit selbst gemachten Plätzchen. Heute ist der erste Advent.

Doch dieses Jahr ist Weihnachten nicht meins. Ich habe nicht einmal einen Adventskalender – und nein, dafür wird man eigentlich nie zu alt. Weihnachtsmarkt macht allein auch nur halb so viel Spaß. Gebrannte Mandeln, Kettenkarussell, Zuckerwatte, Glühwein, Lebkuchenherz.

Naja, geplant ist es trotzdem. Kann man sich ja nicht entgehen lassen. Und wenn schon kein Freund, dann eben ganz viele Freunde – ist sowieso viel stressfreier. Hauptsache es macht Spaß.

Und Weihnachtsstimmung? Na ja, das wird schon. Und wenn nicht, ist auch nicht so schlimm.

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