Archiv für den Tag 26. Oktober 2010

Und jetzt, gehe ich duschen.

Hach ja, in meinem nächsten Leben werde ich Bauarbeiter. Da kann ich Krach machen und die Leute wecken und keiner kann meckern, denn sie haben es ja so gewollt! *ätsch* Bei uns wird gerade die Einfahrt neu gepflastert. Nachdem sie die Straße ein Jahr lang gebaut haben – wir wurden an die Kanalisation angeschlossen. Yay! Baden, so viel wie man will. *hihi* Na, jedenfalls lärmen die Leutchen ganz schön viel, so dass ausschlafen leider nicht mehr auf meinem Tagesprogramm steht.

Als kleine Entschädigung kann ich anbringen, dass mein Paps schon heute Morgen das Mittagessen gekocht hat und die Käse-Lauch-Suppe, offiziell heißt sie wohl Hackfleisch-Käse-Suppe mit Lauch, verführerisch in mein Zimmer geduftet hat. Das Küchenfenster liegt genau unter meinem.

Eigentlich hätten mich die Bauarbeiter ja nicht stören können, weil ich schon “früh” aufstehen wollte. Aber mein geliebtes Handy, dessen Frei-Minuten und Frei-SMS ich diesen Monat voraussichtlich überziehen werde, hat des nachts den Geist aufgegeben. Das heißt: kein Wecker, kein “Good Morning Stranger” von Monta als Weckton, kein “frühes” Aufstehen. Schöner Mist.

Beim Anziehen habe ich festgestellt, dass ich doch gar nicht so doof aussehe, wie mir die Waage immer verklickern will. Nur dieser überdimensionale grün-gelbliche Fleck, der meine linke Wange und die noch vorhandene Schwellung ziert, ist nicht so schön anzublicken.

Beim Frühstück – es gibt immer noch Toast ohne Rand (wisst ihr, dass ein Toast ohne Rand ganz schön klein ist?) – habe ich  “Simsalabim Sabrina” gesehen. Die Zeichtrickserie zu “Sabrina – total verhext!”. Das habe ich früher echt gern gesehen, nur dass die Schauspielerin irgendwie geschielt und deswegen recht dumm dreingeschaut hat. Aber nett war’s trotzdem.

Pünktlich nach dem Frühstück – woher hat er das nur gewusst? – hat mein Freund angerufen :) Das war echt schön, da wir uns gestern gar nicht gehört haben. Sein drittes Fachsemester hat Anfang Oktober begonnen und durch das Softwarepraktikum und seinen Job ist es im Moment sehr stressig bei ihm.

Danach habe ich endlich den Brief für’s Möwchen geschrieben und ein Geschenk verpackt. Das kommt leider nicht mehr pünktlich an, aber wenigstens kommt es an. Logisch, oder?

Im Flur habe ich dann den Zettel von meinem Paps gefunden, dass er Oma – also seine, nicht meine – besuchen ist. Doch inzwischen ist er schon wieder auf dem Rückweg. Ich schätze mal, dass er sich dann erstmal hinlegen wird, da die Nacht im Schlaflabor bestimmt wieder nicht sehr entspannend war. Mal sehen, was er so erzählt. Und er bringt Schokokuchen mit, yammi.

Jedenfalls, verspricht dieser Tag mehr als Couching und jetzt, gehe ich duschen. *thihi*

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