Daily Archives: 5. Oktober 2010

Mein Schlüsselbund ist schizophren!

Der Herr Ostwestfale läd’ zur Vorstellungsrunde unserer Schlüsselbunde ein und weil ich grad auf andre Gedanken kommen muss, hier nun mein Beitrag – in zweifacher Ausführung.

Heimat Studium
1. Fotografiere deinen Schlüsselbund!
2. Erläutere auf dem Foto die Schlüssel und mögliche Gimmicks/Accessoires.
Von den beiden großen ist der eine für unsere Haus- (und Keller-) Tür und der andere mit der Welle oben für den Schuppen im Garten, wo die Fahrräder und eben der Gartenkrimskrams drin stehen. Der kleine Schlüssel ist für den Briefkasten. Früher war hier noch der Schlüssel vom Fahrradschloss dran, aber der ist jetzt rechts zu sehen.

Das Schäfchen habe ich mal zum Geburtstag von meinem Freund bekommen, daher rührt auch noch das Geschenkband, das oben drum gewickelt ist. Den Skôda-Bären habe ich von meinem Papa. (Unser Mini-Fuhrpark daheim besteht aus einem Fabia und einem Octavia – wir fahren typenrein ;) ) Auf dem silbernen Anhänger steht “Drache” (das weiß ich auch nur, weil es auf der Rückseite steht *hihi*); der war mal in irgendeiner Zeitschrift drin und darf am Schlüssel verweilen, weil ich Drachen einfach toll finde ;) Das Reißverschlussschließanfassdingens ist von irgendeiner Tasche, die ich mal hatte.

Und hier finden wir den Fahrradschlossschlüssel, der im Moment leider kaum in Benutzung ist, weil ich einen Platten und kein Werkzeug habe. Der große Schlüssel ist für’s Wohnheim (Haustür, Wohnungstür und Zimmertür). Der untere von den kleinen ist für den Briefkasten hier (Ich bekomme seehr gerne Post!) und der obere runde kleine ist für das kleine Schrankfach in der Küche. Doch den muss ich eigentlich nicht benutzen, da ich mich mit meinen Mitbewohnern sehr gut verstehe und keine Angst haben muss, dass etwas entwendet wird.

Den Anhänger habe ich bei meinem Umzug hier in der Fußgängerzone in der Trendbox gekauft, da für mich ein Schlüssel ohne Anhänger gar nicht praktikabel ist.

3. Wie lange hast Du bereits den Schlüsselbund?
Den Schlüsselbund habe ich seit wir ins Haus gezogen sind, also seit inzwischen schon sechs Jahre. Der Skôda-Bär ist schon die zweite Generation, da der erste irgendwann die eine Hand verloren hat. Das Schaf kam erst im letzen Jahr dazu, als ich es geschenkt bekommen habe. Seit einem Jahr, da bin ich umgezogen und habe angefangen zu studieren. Vor circa einem Monat hat sich die Belegschaft geändert, da ich in ein anderes Wohnheim umgezogen bin.
4. Hast Du den Schlüsselbund schon einmal verloren?
Diesen zum Glück noch nicht. Nope. Ich kontrolliere immer drei Mal, ob ich ihn noch habe. Da ein Verlust des Schlüssels durch die Schließanlage, zu der der Wohnheimschlüssel gehört, mich Unsummen kosten würde.
5. Wenn ja, wann und wie ging die Geschichte aus?
Weil ich den vom Haus noch nicht verloren habe, erzähle ich, wie es mir mit unserem Wohnungsschlüssel erging.

Das kam so: Meine Ma und ich haben grad Kisten mit Papier, Glas und Teppichresten ins Auto gebracht, um das Zeug beim Recyclinghof zu entsorgen. Als wir wieder zurückgekommen sind, habe ich meinen Wohnungsschlüssel nicht mehr gefunden. Nach langem Überlegen ist mir eingefallen, dass ich ihn auf einer Kiste mit den Teppichresten abgelegt hatte. Also wir zurück zum Recyclinghof, aber der Container war schon zu und dessen Inhalt in der Müllpresse oder wohin das Zeug eben geht.

Das Ende vom Lied: Der Schlüssel war gut entsorgt und wir brauchten keine Angst vor Einbrechern zu haben, einen neuen Schlüssel gab’s dann vom Vermieter, der – als wir ihm die Geschichte erzählten – herzlich gelacht hat. So etwas sei ihm auch noch nie passiert.

Zu verlorenen Wohnheimschlüsseln habe ich, trotz mangelnder eigener Erfahrung, trotzdem eine kleine Anekdote zum Besten zu geben.

Und zwar: Hatten wir im alten Wohnheim auch einen Fahrstuhl, der aber nur fuhr, wenn man einen Schlüssel hatte. Der musste dann in so ein Schlüsselloch unter den Stockwerktasten und einmal rumgedreht werden – quasi um den Fahrstuhl freizuschalten. Es kam nun immer mal wieder vor, dass jemand dabei vergessen hat – besonders wenn man etwas angetrunken von einer Stockwerksparty kam.

Dementsprechend kamen dann über den Haus-Mail-Verteiler regelmäßig Mails á la: “Ich habe meinen Schlüssel im Fahrstuhl vergessen. Er hat einen silbernen Anhänger und pinken Puschel. Wer ihn gefunden hat, bitte im Zimmer xxx abgeben oder unter xxxx anrufen. Danke.”

Ich glaube, in dem einen Jahr, in dem ich da gewohnt habe, waren das die häufigsten Mails, die man so über den Verteiler bekommen hat. Dass die Leute auch nicht dazu lernen ^^

6. Verrate uns eine besondere Geschichte, die Du mit dem Schlüsselbund verbindest.
Wir haben einmal bei einem Kumpel Silvester gefeiert und wollten danach bei mir pennen. Irgendwann fällt mir auf, dass ich dumme Nuss meinen Hausschlüssel daheim vergessen habe. Da musste ich meine Eltern noch mal aus dem Bett klingeln, damit sie uns die Kellertür offen lassen und wir trotzdem ins Haus kommen.

Hauptdarsteller durch Abwesenheit.

Eigentlich hat der Schlüsselbund noch nicht so viel erlebt. Er verbringt eigentlich ein Schattendasein in meiner Mantel- oder Handtasche und darf nur für seine Bestimmung das Licht der Welt oder das Leuchten der Sterne erblicken.

So, ihr Lieben… jetzt ran an die Schlüssel, Fotoapparate und Tastaturen und erzählt von euren Schließgeschichten. Lenkt mich ab und habt Spaß! :)

Twelve

No one needs anything here. It’s all about want.

Für mich ein Film, der definitiv eine Empfehlung bekommt, auch wenn er auf imdb und von den Sneakern vermutlich nicht so gut bewertet wird. Interessante Darstellung des Geschehens, drei Tage, ein Erzähler (im Original Kiefer Sutherland). Die neue Droge ‘twelve’, die reichen Kiddies und ein Dealer aus den eigenen Reihen.

Darsteller fand ich persönlich von ganz gut bis eher strange. Chace Crawford als White Mike und Emma Roberts als Molly fand ich interessant und gut besetzt. Mal außerhalb ihrer Rollen aus Gossip Girl und Unfabulous. 50 Cent als Drogendealer war irgendwie etwas fehl am Platz.

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