Veröffentlicht in September 2010

„Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht“ von Martin Kornmeier

Mal etwas anderes: In “Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht für Bachelor, Master und Dissertation” vergleicht Martin Kornmeier das Schreiben einer Arbeit mit dem Backen eines Gugelhupfes.

Er steigt direkt mit dem Drama vom Guglhupf ein und erläutert den Vergleich genauer. Eine sehr schöne Idee und wie ich finde auch durchaus gelungene Parallelen. So bleiben wenigstens die wichtigsten Arbeitsschritte auch längerfristig hängen.

Das Buch ist in zwei Teile gegliedert: Anfangs geht es um die Arbeit an sich, den Aufbau, Gliederung, Inhalt – quasi das Backrezept. Im zweiten Teil geht Kornmeier mehr auf stilistische Feinheiten sowie Rechtschreibhinweise und das richtige Zitieren ein.

Gekauft habe ich das Buch hin auf die Empfehlung eines Kollegen aus dem Jahrgang vor mir. Wir müssen ja, abgesehen von der Bachelor-Arbeit, die jedem Studenten am Ende des Studiums blüht, auch während unserer Studienzeit schon eine Reihe von Dokumenten verfassen. Dazu gehört der jährliche bzw. “semesterliche” Praxisphasenbericht. Zwar tue ich mich beim “berichten” nicht unbedingt schwer, aber Hinweise und Anmerkungen sind ja nie verkehrt ;)

Ich persönlich fand des ersten Teil von Kornmeiers Buch sehr gut. Er gibt gute Empfehlungen, Tipps und Anregungen für das Herangehen an eine wissenschaftliche Arbeit. Meine PostIts sind unter anderem bei den Abschnitten zu Qualitätskriterien, Problemlösungen (“Schreibblockade”) und zur Themenformulierung bzw. Arten der Forschungsfrage gelandet. Schön finde ich hier (besonders im Kapitel zur Gliederung) die vielen Beispiele, die Kornmeier anbringt. Schade ist für mich persönlich, dass er sich sehr stark auf BWL-spezifische Themen bezieht, aber das ist nun mal sein Fachbereich.

Der zweite Teil zum Thema Stil, Rechtschreibung, Zitieren etc. hatte für mich keinen großen Mehrwert. Dass man auf seine Rechtschreibung und den Ausdruck in einer wissenschaftlichen Arbeit achten sollte, ist für mich selbstverständlich. Punktierung und Zitierregeln kenne ich seit der Oberstufe; vieles hier Beschriebene sollte man auch mit einigermaßen gesundem Menschenverstand wissen. Im Allgemeinen kam für mich viel zu oft die Aussage: “Lassen Sie es weg!” vor. Er schreibt oft, was man nicht machen soll und weniger was man überhaupt sagen darf. Es gab aber auch eine interessante Aussage, die bei mir geblieben ist: Man schreibt nicht für Fachidioten sonder auch für den einfachen Mann (oder die einfache Frau). Nominalstil ist out, Verben sind in.

Alles in allem also ein durchaus hilfreiches Buch! :)

Das Problem, das sich mir jetzt nach dem Lesen stellt ist allerdings: Ist das jetzt richtig so? Ich sitze vor meiner Gliederung und frage mich: “Habe ich alles beachtet? Gefällt das dem Leser? Ist das Thema durch die Formulierung klar abgegrenzt? Und was zur Hölle darf ich jetzt in meinem Vorwort schreiben?” Doch ich denke über dieses Stadium komme ich noch hinweg. Etwas Zeit bleibt mir ja noch… und nebenbei bemerkt: Es ist ja nur der Bericht zum ersten Studienjahr, unbewertet und lesen tut den vermutlich sowieso niemand.

Familie Feuerstein.

Wahrscheinlich hat’s schon jeder gesehen, aber ich find’s toll:

Das Google-Doodle zum Geburtstag der Feuersteins – sie werden schon 50 Jahre alt! :)

Erinnert mich irgendwie an früher, da liefen die noch regelmäßig im Fernsehen und ich durfte sie mir angucken. Das waren noch Zeiten *hihi* Für mich definitiv besser als das heutige Gedöns, was für Kinder gemacht wird!

Das Phänomenen Ex-Freund.

Und dann dieser Moment, wo du ihn wieder triffst. Reden hörst, sich bewegen siehst. Und dir denkst:

Wieso war ich mit ihm zusammen?

Arrogant, überheblich und eingebildet bis ins letzte steht er da und fühlt sich als was besseres.

Er widert mich an, ich kann mir das gar nicht erklären, was ich mir dabei gedacht habe.

Sagte neulich eine Freundin zu mir. Ich bin also nicht allein damit.

Ist es die rosarote Brille, die all das Negative verschleiert oder die Verliebtheit und Zuneigung, die uns über die Macken hinwegsehen lässt.

Das Verhalten so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Während der eine den Kontakt ohne ein weiteres Wort abbricht, schreibt der andere noch verbitterte Mails.

Und du bist in Zukunft bitte schön unauffälliger als Luft.

Immer noch mein Liebstes. Ich kann gar nicht oft genug drüber lachen. Über diese Art, es ist so pathetisch und peinlich.

Inzwischen habe ich zu meinem ersten Freund, zwei Jahre danach, wieder regelmäßig Kontakt und wir können ganz entspannt miteinander umgehen. Es geht also auch anders.

Inside 7.

Inside 7.
Nach langer Zeit auch mal wieder hier.

 
Immer mittwochs. Eine Aktion von nebenbeibemerkt.de

 

Die Gedankenvorgabe gibt’s in fett, meine Ergänzungen normal. 

 
 
 
am Horizont immer ein Licht, sonst geht die Welt unter.

Gedanken kommen und gehen, manche bleiben länger, andere lassen sich nicht erfassen; doch zu viele sind ungesund. 

Bahnhöfe finde ich schon lange nicht mehr spannend. 

Schuhläden sind der Schauplatz für untragbare Schuhe und untaugliche Designs. 

gemischte Gefühle sind wie lauwarmes Wasser. 

kreativ sollte man mit jeder Lebenssituation umgehen. 

manchmal ist es eben so wie es ist. 

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