Archiv für den Monat Februar 2010

RSS Feeds auf iPhone und Mac?

Mein iPhone begleitet mich ja nun schon seit einiger Zeit und erleichtert mein Leben so, wie ich es mir vorgestellt habe. Natürlich gibt es hier und da noch Dinge, über die ich stolpere. Aber im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden!

Seit ich wieder arbeite, habe ich ja viel Zeit auf dem Heimweg und eher wenig zu Hause.
Deswegen wollte ich eigentlich meine RSS-Feeds gern auf dem iPhone lesen und das dann am heimischen MacBook synchronisieren lassen, damit ich nicht alles doppelt lesen oder zumindest anklicken muss.
Irgendwie verständlich.
Im Moment benutze ich als Feedreader Mail. Ist sicherlich nicht die beste Möglichkeit, aber mir reicht es zunächst einmal. Ich würde mir auch ein anderen Feedreader einrichten, wenn ich diesen dann mit einem iPhone-App synchronisieren könnte.

Ich habe jetzt schon eine Menge recherchiert zu dem Thema und bin nicht sehr glücklich über das Ergebnis.
Die meisten Apps synchronisieren sich mit dem Google Reader. Ich habe zwar (offensichtlich) einen Google-Account, möchte aber ungern den Reader benutzen, der ist einfach nichts für mich. (Schade eigentlich, sonst wäre alles so viel einfacher…) Dann habe ich NetNewsWire gefunden, bin damit aber auch nicht zufrieden.

Liegt’s an mir, oder warum finde ich keine einfache Lösung?

Kino im Februar – No.2

Diese Woche war ich sogar zwei Mal im Kino. ☺
Am Montag sehr spontan in der Sneak Preview.
Es kam: I love you Phillip Morris.
Ich sag’s mal so: Ups – ein HalbUndHalb. Irgendwo fand ich ihn schon ganz in Ordnung; er war lustig, aber nur, weil es “really happened” fand ich die Story trotzdem nicht so dolle.

Dafür hatte ich aber heute mein Kino Highlight!
Und zwar beim WakeUp Kino… total genial; lief Shutter Island.
Ich find ihn sehr gut, auch wenn er eher nüchterne Kritiken bekommt, kann ich ihn nur empfehlen, wenn man auf (Psycho-)Thriller steht. An der Story kann man zwar mäkeln, aber die kommt von der Romanvorlage… umgesetzt fand ich ihn jedenfalls toll. Und das in einem riesen Kino und dazu Kaffee und ein Rosinenbrötchen. *thihi*

Die Sache mit den Sachen.

So. Seit Montag bin ich nun wieder voll da und arbeite mich hochmotiviert durch jeden Tag in der Firma. Leider habe ich meinen Rhythmus noch nicht richtig wieder gefunden, weshalb ich im Moment an etwas Schlafmangel und dementsprechender Erschöpfung leide. Darunter leide nicht nur ich, sondern auch mein Blog und mein Feedreader. Während der langen Bahnfahrt, die ich jeden Tag antrete, habe ich ja ne ganze Menge Zeit und beschäftige mich mit ganz unterschiedlichen Dingen. Morgens döse ich meist etwas vor mich hin, trinke Kaffee aus meinem neu erworbenen ToGo-Becher und lese oder höre ein Hörbuch oder Musik. Am Nachmittag sieht’s ähnlich aus, nur der Kaffee entfällt. Und wenn ich dann immer so dasitze, fallen mir ne ganze Menge Dinge ein.
Jedenfalls habe ich mir schon seit einiger Zeit ein paar Gedanken gemacht. Und zwar ist es in meiner Firma so, dass wir nicht kommen können, wie wir wollen – vom Aussehen her. Es herrscht ein gewisser “Dresscode”, könnte man so sagen; ordentlich und schick soll es sein; sprich Anzug für die Herren und Bluse, Blazer, Pumps und alles was dazu gehört für die Frauen.
Jaja, so ist das. Bei meinen Kommilitonen stieß das mitunter auf Ablehnung bzw. fänden sie das nicht so toll. Doch ich muss sagen, so schlimm finde ich es nicht.
Es schafft einen gewissen Abstand zwischen Arbeit und Privatleben und wenn ich mich morgens so “zurecht mache”, bekomme ich gleich eine Einstimmung auf den Tag.
Ich weiß gar nicht, wie ich es beschreiben soll.
Es gefällt mir jedenfalls gut und da alle so rumlaufen, fühlt man sich auch nicht doof oder verkleidet.
Am Anfang dachte ich ja, dass ich mich daran gar nicht gewöhnen kann, aber wie man sieht, hat sich das geändert.
In meiner ersten Praxisphase war es zwar etwas kompliziert, da ich früher selbstverständlich nicht so rumgelaufen bin und deswegen nicht so viele passende Sachen hatte. Da musste ich mir dann erst mal eine “Grundlage” beschaffen, mal hier eine Bluse oder da Schuhe und eine Hose. Jetzt schaut es schon etwas besser aus. Obwohl ich Hosen- und Schuhkauf nicht so einfach finde.
Und bügeln kann ich immer noch nicht. *lach*

Mami!?

Wie ich die Tage zu Hause war und meinen elterlichen Tagesrhythmus durcheinander gebracht habe, ist mit erst mal aufgefallen, wie lange ich schon weg bin und was sich so alles verändert.
Es sind ja meist nur Kleinigkeiten. Die Türen werden jetzt immer geschlossen; was ja irgendwo sinnvoll ist, damit die geheizten Zimmer nicht auskühlen; das haben wir früher nur irgendwie nicht gemacht. Ganz banal, dass die Türgriffe vom selbstgebauten Schuhschrank andere sind (und das ist nicht mal mir, sondern meinem Freund aufgefallen!).

Und, dass findet meine Mama komisch: Ich hab zu ihr Mutti statt Mama gesagt.
Ja, das hört sich wirklich albern an, aber Mama war schon immer Mama. Vielleicht auch mal Mami, aber nie Mutti. Ihre Mutter – also meine Oma – ist bei ihr Mutti und deswegen findet sie es komisch, wenn ich das zu ihr sage, weil wir ja ein ganz anderes Verhältnis zueinander haben, als sie zu ihrer Mutter. Ich weiß auch nicht, wie ich darauf gekommen bin… hab ich halt mal Mutti gesagt. Aber woher das kommt, weiß ich auch nicht…

Was immer gleich bleibt ist der nervige Schichtdienst von meinem Papa, daran könnte ich mich nie gewöhnen.

tick tack #7 (15.02. – 21.02.)

Arbeit.

Am Montag ging es ja wieder los mit meiner zweiten Praxisphase. Nachdem mich die Bahn gleich zu Beginn mit einer grandiosen Verspätung geärgert hatte, habe ich zum ersten Mal in diesem Jahr unseren tollen Glaskasten mit der schicken roten Schrift bewundern können. Der Mitarbeitereingang ist ärgerlicherweise zur Zeit gesperrt, weshalb ich zum Haupteingang laufen musste… längerer Fußweg und längerer Weg zum Arbeitsplatz. Jedenfalls habe ich dann erst mal ein paar Leute aus meiner neuen Abteilung kennengelernt und mein Betreuer hat mir das Projekt erklärt, an dem ich die nächsten drei Monate arbeiten darf. Leider haben sie keinen Arbeitsplatz mehr in der Abteilung für mich, weshalb ich mich mal wieder mit dem Azubizimmer begnügen muss. Das nächste Hindernis kam auch prompt: die Installation von verschiedener Software, um überhaupt arbeiten zu können. Ist ja bei uns alles hochsicherheitstechnisch verboten und überhaupt. Das konnten wir am Montag leider nicht lösen. Zugriffsrechte auf das Projektverzeichnis habe ich hoffentlich schon. Das weiß ich nämlich nicht so genau, da es mich ja dann ab Dienstag dahingerafft hat und ich krankgeschrieben war.

miko.
Dahingerafft von diversen ärgerlichen und unnötigen Schmerzen und Umständen bin ich kurzerhand in die Heimat gefahren, um mich dort von Mama und Papa aufpäppeln zu lassen. Das hat wirklich wunderbar funktioniert. Und fürsorglich wie meine Mama ist, hat sie mir alle Viren abgenommen und ist jetzt leider selbst krank.
So ungeplant wie dieser Besuch war, habe ich dann auch gleich meinen Freund gesehen, der zufällig an diesem Wochenende auch in der Heimat war – schön ☺
Außerdem habe ich eine ganze Menge über mich und – so theatralisch das klingt – über das Leben allgemein gelernt. Es ist nicht leicht, und trotzdem muss es irgendwie voran gehen. Buh-ya.

Entdeckt.

Gopple – cool, oder? *lach*

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